Wo die Notbremse greift

Die Bundesnotbremse ist am 30. Juni 2021 außer Kraft gesetzt worden. Bis dahin galt: Wenn in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 100 liegt, tritt ab dem übernächsten Tag die Bundesnotbremse in Kraft: Zunächst mit Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen, bei Erreichen höherer Inzidenzschwellen werden auch Einzelhandel (über 150) und Schulbetrieb (über 165) reguliert. Außer Kraft tritt die Notbremse, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz fünf Werktage lang unter 100 liegt – dann gelten am übernächsten Tag wieder die vorigen Verordnungen der Bundesländer. Den Ländern steht frei, strengere Maßnahmen zu verhängen, wie es Bayern oder Hamburg bereits tun.
Regionen, die die Bundesnotbremse ziehen müssen und die vor einer Hoch- oder Herunterstufung stehen (seit Juli 2021 außer Kraft). Stand: 20.7.2021